Endlich, nach langer Durststrecke gute Nachrichten: ES GEHT WEITER !

Nachfolgend die offizielle Stellungnahme der Stadt Leverkusen

 

Villa Zündfunke hat eine neue Adresse

Integriertes Handlungskonzept Hitdorf ist mit allen Elementen gesichert

Die „Villa Zündfunke“ als wesentlicher Teil des „Integrierten Handlungskonzepts Hitdorf“ steht auf einer neuen Grundlage. Das Stadtteilzentrum soll an der Hitdorfer Straße 196 eine neue Adresse finden, ergänzt durch Nutzungsangebote in der Stadthalle Hitdorf und einem Trafohäuschen an der Stromstraße, das in der bisherigen Form nicht mehr genutzt werden soll. „Bürgermeile Hitdorf“ heißt das neue Konzept, das von der Bezirksregierung Köln wohlwollend aufgenommen wurde und als Fortschreibung des Projektes „Villa Zündfunke“ unterstützt wird. Das heißt, das Integrierte Handlungskonzept Hitdorf ist mit all seinen Bausteinen weiterhin förderfähig und kann wie geplant verwirklicht werden.

Baudezernentin Andrea Deppe, die Stadtplanung, andere beteiligte Fachbereiche der Stadtverwaltung und die zentralen Akteure im Stadtteil haben in den letzten Wochen in enger Kooperation intensiv an einer Neuausrichtung dieses Projektes gearbeitet. Denn das Stadtteilzentrum als lebendiger Mittelpunkt für zielgruppenspezifische Angebote und bürgerschaftliches Engagement in Hitdorf ist ein entscheidender Baustein des InHK Hitdorf und des dazu erteilten Förderbescheides. Entscheidend war auch die Bereitschaft des Vereins „Villa Zündfunke e.V.“, sein Projekt weiterzuverfolgen, obwohl es an der ursprünglichen Adresse an der Hitdorfer Straße 169 nicht zu umzusetzen war.

Zentrales Element im neu ausgerichteten Konzept ist nun die Immobilie Hitdorfer Straße 196, die sich im Besitz der Stadt Leverkusen befindet. Der Verein Villa Zündfunke e.V. hat dafür ein überzeugendes Nutzungskonzept vorgelegt. Der Dachverband der Hitdorfer Vereine soll flankierend dazu in der Stadthalle Hitdorf durch einen Lageranbau mehr Platz im Saal und im sogenannten Stübchen bekommen. Damit werden die Nutzungsmöglichkeiten der Stadthalle erheblich verbessert, so dass auch Kapazitäten für Angebote des Vereins Villa Zündfunke entstehen. Für ungestörte Beratungssituationen und kleinere Gruppen soll wiederum das Trafohäuschen umgebaut werden, nachdem es durch eine Spende der EVL in den Besitz der Stadt Leverkusen übergegangen ist. Alle drei Adressen zusammen bilden in Zukunft die „Bürgermeile“ Hitdorf.

Aufgrund ihrer unterschiedlichen Angebote und Nutzergruppen wollen sich der Dachverband der Hitdorfer Vereine, der Verein Villa Zündfunke und der noch zu gründende Betreiberverein des Stromhäuschens aufeinander abstimmen und das bestehende soziokulturelle Angebot im gesamten Stadtteil positiv erweitern.

Da das inhaltliche Konzept des Vereins „Villa Zündfunke“ auf diese Weise weiterentwickelt wurde, können die Planungen laut Aussage der Bezirksregierung fortgesetzt werden. Allerdings darf der bereits bewilligte Kostenrahmen von etwa 1,3 Millionen Euro für die bauliche Verwirklichung nicht überschritten werden.

Aufbruchstimmung ist Motor der Kooperationsbereitschaft

Das hohe Engagement der Hitdorferinnen und Hitdorfer für ihren Stadtteil konnte mit Unterstützung des seit Anfang des Jahres tätigen Stadtteilmanagements gestärkt werden. Im Rahmen des Verfügungsfonds wurden erste Projekte bewilligt, so etwa die Förderung eines Kulturbusses für Senioren, ein Graffiti-Workshop für Jugendliche und die Anlage eines Bouleplatzes. Aus Mitteln des Stadtteilfonds sollen noch weitere Angebote finanziert werden, mit denen auf die Bedürfnisse der Bürgerschaft reagiert wird.

In Kürze wird der Verfügungsfondbeirat z.B. über die Aufstellung und Betreuung eines Büchertauschschrankes, die Einrichtung einer Eltern-Kind-Gruppe und die Anschaffungen für generationsübergreifende Sport- und Spielangebote entscheiden. Von diesen positiven Entwicklungen hat auch das Projekt „Bürgermeile Hitdorf“, inhaltlich und konzeptionell profitiert. Zahlreiche konkrete Projektvorschläge und neu geschaffene Engagement- und Kooperationsstrukturen konnten für die Entwicklung und Konkretisierung dieses Konzeptes genutzt werden. Netzwerke, die im Stadtteil schon jetzt etabliert werden, könnten künftig in den Räumen eines neu geschaffenen Stadtteilzentrums ein Zuhause finden.

Mit freundlichen Grüßen

Heike Fritsch

Oberbürgermeister, Rat und Bezirke

Stellv. Pressesprecherin